Schon mehrmals waren unter meinen Kunden Menschen mit Posttraumatischem Belastungssyndrom:
So konnte z. B. eine heute knapp
80-Jährige mit ihrem kleinen Buch über die Bombenangriffe auf Dresden ihre schlimmen Erlebnisse in dieser Zeit – und
ihre daher rührende Angst vor Feuer – besser annehmen.
Oder auch die
junge Polizistin, die mit ihrem Buch die beängstigende Erfahrung, bei
einem Kosovo-Einsatz beschossen worden zu sein, bewältigen wollte.
Ich hatte schon die verschiedensten Kunden, die ich mit meiner Arbeit bei ihrem Projekt unterstützen konnte:
So
schrieb ich (zusammen mit einer Kollegin) u. a. die Lebensgeschichte von
Prof. Dr. Irene Boll, die trotz eines steifen Beins – oder gerade
deswegen – die erste Frau in Deutschland war, die als Medizinerin
habilitierte, sich der Krebsforschung widmete und die Stammzelle
entdeckte. Für ihre Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u. A.
mit dem Verdienstkreuz am Bande.
Etliche weitere ältere Menschen schilderten mir ihre besonderen Erfahrungen während des 2. Weltkrieges und in ihrem späteren Leben – froh über die Möglichkeit, alle ihre Erlebnisse – und auch das Wissen
über ihre Vorfahren – bewahren zu können.
Auch Reiseberichte habe ich für meine Kunden schon zu spannend lesbaren Nachschlagewerken für Freunde und Familie gemacht.
Gern werde ich aber auch als Lektorin tätig:
Mehrmals half ich, vorhandene (Tagebuch-)Aufzeichnungen zu einem lesbaren Buch zu verknüpfen.
Für einen Heilpraktiker aus der Schweiz überarbeitete ich seine philosophischen Kurz-Abhandlungen.
Und ich unterstützte den Verlag der Pioniere bei der Ausformulierung des historischen Reisetagebuchs Briefe von der Uranie von Rose de Freycinet.