Häufige Fragen
Warum sollte ich Lebenserinnerungen aufschreiben (lassen)?
- Weil man zu innerer Klarheit und Ausgeglichenheit kommt – und so seine Gesundheit fördert.
- Weil man sein Leben und sich selbst plötzlich mit anderen Augen sieht – Bilanz ziehen, sich und sein Lebenswerk mehr schätzen und daran reifen kann.
- Weil dadurch die Lebenssituationen früherer Zeiten für die Nachwelt erhalten bleiben – Geschichte lebendig wird, denn: Jeder ist Zeuge seiner Zeit und Teil der Staats- und Gesellschaftsgeschichte.
- Weil alle Personen, die darin vorkommen, so für immer in der Erinnerung weiterleben – Familiengeschichte weitergetragen wird.
- Weil man damit den Schatz an Einsichten, Erfahrungen und Wissen weitergeben und bewahren kann. Es gibt kein besseres Erbe!
- Weil beim Rückblick viel Schönes, Ungewöhnliches, Leidvolles, Nachdenkliches, Freudiges, Anekdotisches … zu Tage tritt und zu einem Ganzen zusammengesetzt werden kann – man merkt, dass das eigene Erleben doch sehr viel bewegender und spannender, wechsel- und wertvoller war, als es zuerst aussah.
- Weil man sein Leben und sich selbst plötzlich mit anderen Augen sieht – Bilanz ziehen, sich und sein Lebenswerk mehr schätzen und daran reifen kann.
- Weil das "Danke" oder "ich liebe dich/euch" sagen, das "Beichten", um Verzeihung bitten oder selbst Verzeihen, aber auch das "Abrechnen" so leichter fällt.
- Weil die vielen positiven Reaktionen von Familie und Freunden, ihr Verständnis und die große Nähe so richtig gut tun.
- Und nicht zu letzt: Weil es einfach ein erhebendes Gefühl ist, sein geballtes Leben in den Händen zu halten und – wenn gewünscht – verschenken zu können!
Wie läuft das Ganze denn im Einzelnen ab?
Zum Beispiel (individuell kann dies ganz anders – nach Ihren Wünschen – geschehen) so:
- Bei einem kostenlosen und unverbindlichen Vorgespräch kann der zukünftige Erzähler feststellen, ob "die Chemie stimmt". Denn niemand mag seine Lebensgeschichten jemandem anvertrauen, der einem nicht sympathisch ist.
- In persönlichen Gesprächen berichtet der Erzähler aus seinem Leben – von speziellen Erlebnissen, Episoden, Eindrücken. Durch gezielte Fragen wird der Erinnerungsfluss unterstützt, Wichtiges klar herausgearbeitet. Diese Gespräche werden auf Kassetten aufgenommen und dauern ca. 8 bis 20 Std. (2–3 Std. pro Tag) – je nachdem, wie viel erzählt werden soll. Der Umfang von Autobiografien beträgt im Schnitt 100–200 Seiten – es können natürlich auch mehr sein. Oder weniger, wenn es vor allem um eine spezielle Phase des Lebens geht.
- Das auf Kassetten Erzählte wird im Computer erfasst, strukturiert und stilistisch so aufbereitet, dass es sich schlüssig und flüssig liest, aber der persönliche Sprachstil, die besondere Art des Erzählers sich auszudrücken, erhalten bleibt.
- Der Textvorschlag kann dann vom Erzähler ergänzt, verändert und korrigiert werden.
- Ist der Erzähler mit dem Inhalt zufrieden, wird ein Buch daraus. Auf Wunsch helfe ich bei der Veröffentlichung.
Muss ich meine ganze Biografie erzählen?
Nein, Sie können auch eine Kurzbiografie planen, in der Sie nur eine Lebensphase beleuchten wie etwa "Meine Kindheit bzw. Jugend", "Meine erste große Liebe", "Meine Jahre in Moskau", "Mein Weg als Lehrer", "Mein Leben mit Baghwan" oder eine Lebenskrise wie Ihre Kriegserfahrungen, politische Verfolgung, die Begegnung mit schwerer Krankheit oder Tod, Ihre größte Enttäuschung … und Auswege.
Muss ich objektiv erzählen?
Nein, denn bei autobiografischen Texten geht es um die persönliche Sicht der Dinge. Trotzdem sollten Verleumdungen, üble Nachrede oder Hetze jeder Art vermieden werden. Zumal dies auch ein juristisches Nachspiel haben kann.
Kommt alles in die Autobiografie, was ich erzähle?
Nein. Alles was Sie lieber nicht aufgeschrieben haben wollen, wird wieder gestrichen. Und natürlich bleibt es unter uns! Das garantiere ich Ihnen schriftlich.
Wie und wo finden die Gespräche statt?
Selbstverständlich vertraulich und einfühlsam. Und dort, wo Sie es möchten. Denn nur, wenn Sie sich richtig wohl fühlen, können die Erinnerungen ungehindert fließen.
Können vorhandene Texte übernommen werden?
Natürlich. Ich arbeite diese dann in die Lebensgeschichte ein. Falls Sie bereits ein vollständiges Manuskript geschrieben haben, überarbeite ich es Ihnen gern stilistisch, so dass es sich ansprechend liest.